DER PLAN

DER PLAN

Wie es viele vielleicht schon auf Instagram mitbekommen haben, bauen mein Freund Alex und ich einen alten Wohnwagen um –  genau: einen 1984 Knaus Mustang 380.

Der Plan: Caravan-Umbau

Budget: 3000€

Deadline: 23.06.2019.

(Am  23.06 hat Alex seinen Triathlon und die Woche danach würden wir gerne wegfahren, damit wir vor der Klausurphase noch einmal kurz wegkommen.)

Aktuell sind wir in der dritten Umbauwoche und haben bisher 6 volle Tagen an dem Wohnwagen gearbeitet. Bisher haben wir uns von den alten und stinkigen Polster getrennt und auch sonst den Wagen komplett ausgeräumt. Ich kann mir nicht erklären, warum die Vorbesitzer es für nötig gehalten haben ihre alten Sportgeräte und Fliegenklatscher uns zu überlassen… naja die sind jetzt im Müll. Allerdings haben wir nicht alles weggeschmissen. In den Boxen unter den Polstern haben wir das Vorzelt gefunden. Ein Vorzelt dient als Erweiterung und vergrößert den Wohnraum des Wagens um einiges. Da diese Dinger nicht unbedingt günstig sind, unsers kaum benutzt wurde und noch in einem top Zustand ist, haben wir beschlossen das gute Stück zu behalten. Ansonsten kam wirklich alles weg!

Alex und ich streben ein modernes, etwas klinisches Design an, weswegen wir uns entschieden haben alle Oberflächen weiß zu streichen. In einem ersten Schritt haben wir alle Türen abmontiert und die Oberflächen mit Universalgrund bestrichen. Der Universalgrund dient als Haftvermittler zwischen dem Holz und der neuen Farbe. Im Baumarkt haben wir uns für “Seidenmatt Schneeweiß” entschieden und sind bis jetzt mit dem Ergebnis zufrieden. Das Streichen hat doch länger Zeit in Anspruch genommen, als wir vorher eingeplant hatten. Wir haben nicht berücksichtigt, wie lange es dauern würde vor dem Streichen alle Oberflächen mit Schleifpapier anzurauen. Danach musste die erste Schicht des Universalgrunds 12 Stunden trocknen, bis wir die zweite Schicht auftragen konnten. Bevor wir den Buntlack auftrugen, rauten wie erneut alle Oberflächen an, damit die Farbe wirklich gut haftet und nicht auf einmal anfängt abzubröckeln.

Quelle: Instagram.de/vanlife.jornal

Quelle: Instagram.de/vanlife.jornal  

Nachdem der Buntlack trocken ist, werden wir ein neues Dachfenster einsetzen und den neuen Boden verlegen. Dafür müssen wir den alten PVC-Boden herausnehmen bzw. versuchen so gut wie möglich den Kleber zu lösen und auszuheben. In den Boxen verlegen wir einen dünnen, rauen Teppichboden. Als Nächstes auf der Agenda stehen die Tischplatten, die uns hoffentlich kein Vermögen kosten werden. Also wenn jemand zufällig Schreiner ist, kann er sich gerne bei uns melden! Im Baumarkt sind die Holzplatten zu schmal und… viel zu teuer. Wir versuchen gerade Alternativen zu finden. In den Inspobilder sieht man, dass wir gerne Holzplatten aus Naturholz hätten. Zum Schluss werden wir uns um die neuen Polster kümmern. Diese sind leider auch nicht wirklich günstig. Wir haben vor uns Schaumstoff zu bestellen, ihn selber in die einzelnen Maße zu schneiden und auch selber zu beziehen. Danach wird endlich dekoriert!

 

Warum ein Caravan?

Nach dem Studium wollen wir beide 4-6 Monate Zeit verreisen, denn danach werden wir uns beide in Arbeitsleben stürzen müssen. Wir lieben es neue Orte zu entdecken und vor allem in Europa. Natürlich wollen wir irgendwann mal weiter weg aber im Moment finden wir Europa so schön und interessant, dass wir den Kontinent, auf dem wir geboren sind, erkunden wollen. Der Caravan ist, unter der Voraussetzung, dass man ein geeignetes Zugfahrzeug besitzt, die mobilste und günstigste Methode zu verreisen. Wir sind keine Pauschalurlauber und bleiben schon lange nicht mehr auf einem Fleck. Also hoffen wir, dass wir es schaffen bis Ende Juni den Wagen fertigzustellen und nach Südfrankreich zu fahren.

 

 

 

Teilen:

1 Kommentar

  1. Destina
    15. Mai 2019 / 15:53

    Sieht schon klasse aus!!

Schreibe einen Kommentar zu Destina Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.