Barcelona? I call it home.

Barcelona? I call it home.

Über die Liebe zu einer Stadt, den Mut auf fremde Menschen zuzugehen und zu sich selbst zu finden.

Würde ich gezwungen werden, mir ein Stadt auszusuchen, in der ich leben müsste, dann wäre es Barcelona. (bis jetzt.)

Ende März verbrachte ich zwei volle Woche alleine in Barcelona (naja… fast allein). Vor Antritt meiner Reise, sah ich mich einsam durch die Straßen von Bcn irrend oder im Hostel in meinem Bett liegend, da ich es mir einfach nicht vorstellen konnte neue Leute kennenzulernen. Doch erstmal angekommen lag ich mich zwei wundervollen Mädchen im selben Zimmer und verbrachte die wundervollsten und auch eigenartigsten Momente und habe gelernt wie einfach es ist auf fremde Menschen zuzugehen.

An den ersten fünf Tagen meines Auslandsaufenthaltes stand Sightseeing auf dem Programm. Das Resultat: ich mit knapp 30.000 Schritten auf dem Fitbit todmüde in einen komatösen Schlaf fallend. Aufgrund dessen würde ich besonders denen, die nicht so lange in Bcn sind nicht empfehlen, immer alle Strecken abzulaufen und sich stattdessen das T-10-Ticket zu kaufen. Meiner Meinung nach lohnt sich nur das T-10-Ticket, da ein Single-Ticket 2,20€ kostet und man mit dem T-10-Ticket 10 Fahrten für 10,20€ kauft (eine Fahrt = 1,02€).

Neben den typischen Sehenswürdigkeiten wie der Sagrada Familia, Casa Milà, Casa Battló und dem Park Güelll, die ich schon bei meinem ersten Besuch abgehakt hatte, bin ich am liebsten durch das gotische Viertel gelaufen. Eines meiner Lieblingsecken im el gótic ist El Born.

  

El Born ist ein wunderschönes Künstlerviertel mit vielen Cafés, Boutiquen und weiteren Sehenswürdigkeiten, wie dem Picasso-Museum, welches übrigens für Schüler und Studenten kostenlos ist. Ganz in der Nähe befindet sich der Strand, wo ich oft mit einem Bier in der Hand den Sonnenuntergang genoßen habe. Barceloneta ist der Standstrand von Barcelona an dem man sich an sonnigen Tag einfach hinlegen und in Ruhe sonnen kann. Ganz in der Nähe ist der Burgerladen Makamaka, den ich dringend empfehle auszuprobieren (die Pommes mit der Wasabi-Mayo sind der Hammer! :P)

  

Ein weiteres Muss ist der Donut-Laden Chök. Die Donuts und deren Küchlein sind so unglaublich lecker, dass ich gefühlt jeden Tag dort vorbeigeschaut habe. Auch im Hammock-Café auf der Carrer de Mallorca solltet ihr dringend vorbeischauen, denn neben den besten Avocado-Toasts eveeer, ist es einfach total witzig in den Hängematten “rumzuhängen” (:P)!

  

Der beste Markt der Welt ist die La Boqueria! Eine Markthalle die ausschaut wie ein Streetfood-Festival mit allen möglichen Angeboten. Dort findet ihr alles von frisch-gepressten Säften bis mexikanischen Guacamole-Tacos, weswegen ich statt im Hostel zu Frühstücken an manchen Tagen einfach zu Markt gefahren bin und dort was gefuttert habe.

Kleiner Tipp: Frisch-gepresste Säfte findet man dort von 1€ – 2,50€ und alle sind auf die selbe Art gemacht und schmecken auch gleich.. also kauft den einfach von 1€! Lasst euch den Saft geben und sucht euch keinen selber aus, denn die Verkäufer suchen für ihre Kunden den frischsten aus… denn die wissen ja schon wie lange die Säfte da stehen.

  

Eines meiner Lieblings-Tapas-Restaurants war das Restaurant El Drac de Sant Jordi. Hier sucht man sich vier verschiedene Tapas, ein Getränk und zum Schluss ein Dessert aus und bezahlt für das Menü nur 10€. Der Laden wirkt ziemlich nobel und die Kellner sind unglaublich nett, weshalb sich ein Besuch bei dem Preis-Leistungs-Verhältnis definitiv lohnt.

Ein besonderer Lieblingsort von mir sind die Bunkers del Carmel. Als mein Freund mich in den letzten vier Tage meines Aufenthalts besuchen kam, wollte er unbedingt dorthin und schleppte mich den ganzen Weg bergauf. Ich bin froh, dass ich es überlebt habe ohne zu kollabieren. Der Ausblick von den Bunkers hat meinen Aufenthalt in Barcelona noch einmal abgerundet. Wir haben dort noch lange bis nach Mitternacht mit vielen Leuten gesessen, Musik gehört und die atemberaubende Aussicht auf uns wirken lassen.

Die Zeit in Barcelona war besonders, denn es war das erste Mal, dass ich auf mich allein gestellt in einem fremden Land und mit fremden Leuten im selben Zimmer verbracht habe. Rückblickend bin ich froh Freunde wie Maxi und Keira (❤) gefunden zu haben, und kann es kaum abwarten nach Bcn zurückzukehren und all’ die Dinge zu machen die ich nicht geschafft habe. Wie man bei Freunden vielleicht ein zweites zu Hause findet, habe ich in Barcelona ein Stück Heimat gefunden.

  

 

 

Es würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Meinung zu diesem Blogpost kommentiert.

3 Kommentare

  1. Destina
    20. April 2018 / 10:48

    Vergisst sie einfach mal den Sangria für 15 €

    • 21. April 2018 / 12:34

      ich glaube niemand ist so hohl und kauft sich für 15€ einen Sangria :D

  2. Alicia
    19. April 2018 / 8:28

    I Love u Schatz ❤

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